«Alle ‚Big Five for Life‘ beginnen mit einem Traum. Und ein Traum ist nichts anderes als eine reale Möglichkeit, die darauf wartet Wirklichkeit zu werden.»

«Ein ‚Talimpopo‘ ist ein Fest. Man feiert, dass sich jemand gezielt seinen ‚Big Five for Life‘ widmet. Und es ist ein schneller Weg, um seine ‚Wers‘ zu finden.» 

~ John P. Strelecky in „Safari des Lebens“

 

Der junge Amerikaner Jack ist auf der Suche nach dem Abenteuer und hofft, es in Afrika zu finden. Auf der Suche nach einem Guide, einem Führer auf seiner Reise durch das Land, gerät Jack an die alte Afrikanerin Ma Ma Gombe. Obwohl ihn ihr Angebot, sein Guide zu sein, anfangs befremdet, entschliesst sich Jack letztlich doch, das Angebot anzunehmen und macht sich mit Ma Ma Gombe auf die Reise. Es wird die «Safari des Lebens» für ihn – und für die Leserinnen und Leser.

Ma Ma Gombe führt ihn nicht nur in die Nähe der African Big Five, wie Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn und Büffel genannt werden, jene fünf Tiere, die zu sehen der Traum jedes Safari-Touristen ist. Jack lernt auf der mehrmonatigen Reise auch das Konzept der Big Five for Life kennen. So bezeichnet Ma Ma Gombe die größten Wünsche, die ein Mensch im Laufe seines Lebens tun, sehen oder erleben will. Die Big Five for Life sind damit eine leicht zu verstehende Metapher für die Notwendigkeit, die Bedeutung von «Erfolg» ganz individuell zu definieren, um wirkliche Erfüllung zu erleben.

Ein Talimpopo ist ein Fest. Man feiert, dass sich jemand gezielt seinen Big Five for Life widmet. Und es ist ein schneller Weg, um seine Wers zu finden. Anstatt zu fragen ‘Wie gelingt es mir, von dort, wo ich im Moment bin, dahin zu gelangen, wo ich hinmöchte?’, fragt man sich: ‘Wer hat diese Ziele bereits erreicht?’ Und dann findet man heraus, was diese Wers getan haben, und macht es ihnen nach.

«Safari des Lebens» von John P. Strelecky

 

Quellenhinweis für Bild: lantapix / 123RF Stock Photo

«Es gibt einen Ort in unserer Seele, an dem wir unsere grössten Wünsche aufbewahren. Diese Wünsche sind unsere Lebensziele, unsere ‚Big Five for Life‘.»

~ Ma Ma Gombe in „Safari des Lebens“ von John P. Strelecky

 

An irgendeinem Punkt muss man seinen Träumen helfen, den Übergang in die Wirklichkeit zu schaffen. Sonst verblassen sie früher oder später. (S. 9)

Ich habe gespürt, dass mich irgend etwas anzieht.

Elefanten, Nashörner, Löwen, Leoparden und Büffel sind die afrikanischen Big Five.  (S. 14)

Die Big Five for Live (BFfL) sind die fünf wichtigsten Dinge  in deinem Leben:
Wenn du diese fünf Dinge tust, siehst oder erlebst, wird dein Leben ein Erfolg sein, da es deiner persönlichen Definition von Erfolg entspricht. (S. 26)

Menschen können danach streben, ihre eigenen BFfL zu erkennen, damit ihr Leben für sie erfolgreich wird. (S. 21)

Ich glaube, unsere Wege haben sich gekreuzt, damit wir einander helfen können, einen Teil unsere BFfL zu erfüllen. (S. 27)

Die Menschen möchten gerne an etwas Besonderem teilhaben. Wenn sie wissen, dass man einen Teil seiner BFfL erfüllt – einen Teil dessen, was das eigene Leben erfolgreich macht – , möchten sie gerne dazu beitragen. (S. 31)

Wenn wir uns ständig Sorgen darüber machen, was als Nächstes kommt, verpassen wir die Chance, auf alles zu reagieren, was um uns herum geschieht. … Daher können wir das Leben entweder geniessen, während es stattfindet, oder wir können uns ständig darauf vorbereiten, es zu geniessen. (S. 35)

Täglich sterben viele Menschen, ohne jemals so weit gekommen zu sein. Sie sterben einen langsamen, qualvollen Tod und fragen sich, wie ihr Leben aussehen könnte, wenn sie nur den Mut finden würden, es wirklich zu leben. Und die meisten Big Five der Menschen sind weniger gefährlich, als durch Afrika zu wandern und Elefanten zu sehen. (S. 51)

Mit jedem Schritt nach vorne werden wir stärker, und wir werden schwächer, wenn wir uns überhaupt nicht von der Stelle rühren. (S. 50)

Es war magisch. Jedes einzelne Kind blühte angesichts seiner Big Five förmlich auf. Nacheinander berichteten die Kinder darüber und alle stellten am Ende die Frage, ob Ma Ma Gombe oder ich bei der Verwirklichung ihrer Big Five helfen könnte. (S. 55)

Jeder unserer Big Five for Life beginnt mit einem Traum. Und ein Traum ist nichts anderes als eine mögliche Wirklichkeit, die nur darauf wartet, dass sie stattfinden darf. (S.57)

Mit jedem Erfolg gibt es mehr Wers auf der Welt, die Menschen dabei helfen, in ihrem Leben das zu tun, zu sehen und zu erleben, was ihnen wichtig ist. (S. 60)

Ein Wer ist jemand, der anderen hilft, ihre Wie-geht-das-bloss-Krankheit zu überwinden. (S.61) ihre schwächende Wirkung (S. 62)

Wenn jemand seine BFfL erkennt, ist er in einer einzigartigen Situation. Er weiss, wie sein Leben im Moment aussieht, und er weiss, wo es hinführen soll. Welche Fragen muss er sich in dieser Situation wohl stellen?

  • Wie gelingt mir das? = fokussiert auf Grenzen, Hindernisse und Lernprozesse     (S. 61)
  • Besser: Wer hat diese Ziele bereits erreicht? = Wers / Und dann findet man heraus, was dieser Wer getan hat


Unsere Wers sind ständig präsent. Der Lehrer ist immer da. Es kommt nur darauf an, ob der Schüler weiss, nach welchem Lehrer er sucht. (S. 65)

Die Geschichte vom Mann von Ma Ma Gombe, der sie geschlagen hat und zu ihrem wichtigsten Lehrer wurde. (S. 68ff.)

Wir sind bereits etwas oder jemand, bevor wir geboren werden. … und wir werden wieder etwas oder jemand sein, nachdem wir gestorben sind. (S.70)

Dieser Ort hier ist eine Schule für uns. Bevor wir hier ankommen, suchen wir uns einige Dinge aus, die wir während unseres Aufenthalts hier gerne lernen würden. (S. 70)

Allerdings werden wir geboren, ohne uns daran zu erinnern, welche Aufgaben wir uns ausgesucht haben. … Daher suchen wir uns Herausforderungen, die uns wirklich etwas lehren, sobald wir sie gemeistert haben. (S. 71)

Und beinahe unaufhörlich versucht das Universum uns an die Herausforderungen zu erinnern, die wir uns ausgesucht haben. Das Universum versucht uns zu inspirieren, das Spiel zu gewinnen, unsere Gegner auszustechen. Zunächst sind es nur kleine, fast unmerkliche Erinnerungen. Aber wenn wir sie nicht beachten, ermahnt das Universum uns deutlicher. Was als leichtes Antippen der Schulter begann, kann sich zu einem heftigen Gewitter entwickeln. … (S. 72)

Und für diejenigen von uns, die sich erinnern, die die Herausforderungen annehmen und sie schliesslich meistern – und das ist immer möglich, sonst hätten wir sie uns gar nicht ausgesucht -, öffnet sich der Himmel und dann offenbart sich uns die Welt auf diese Weise. … (S. 72)

Ich bin hier um das Leben zu erleben … Da ich meine Aufgaben nun mal so gewählt hatte, musste jemand den Part des Gegenspielers übernehmen. Jemand musste einen bestimmten Text lesen und sich auf eine bestimmte Art und Weise verhalten, damit die Herausforderungen glaubwürdig waren. Wenn ich sterbe, … , würde ich auch erkennen, dass die Menschen die mich am meisten herausgefordert hatten, eigentlich nur Schauspieler in meinem Theaterstück gewesen waren. (S.75)

… Und deshalb hasse ich den Mann nicht, …, ich sehe ihn als das was er war und weiss, welche Rolle er in meinem Leben gespielt hat.

Es ist ein Unterschied ob wir wissen, dass andere Menschen Darsteller in unserem Leben sind, oder ob wir weiterhin zulassen, dass sie eine bestimmte Rolle spielen. Wenn wir erkennen, dass es sich um ein Theaterstück handelt, begreifen wir auch, dass wir selbst die Regie dabei führen. Deshalb geht es für mich nicht darum, ob etwas in Ordnung ist oder nicht. Es geht darum, selbst zu bestimmen, wie mein Stück aufsehen soll und wer darin auftreten darf. (S. 75)

Es gibt keine Garantie, wie lange unser eigenes Theaterstück dauert. Ich wollte zwar nie, dass meins früh endet, aber es hat mich auch nie überzeugt, auf die besten Teile zu verzichten, nur um das Stück auf diese Weise eventuell zu verlängern.

Du hast mir grad erzählt was du darüber nachdenkst was du tun sollst, wenn du in die Realität zurückkehrst. Wenn dies hier nicht die Realität ist, dann müsstest du in der Lage sein den Baum zu umarmen, auch wenn er voller Dornen ist. (S. 84)

Wenn du behauptest, etwas anderes sei real, dies hier aber nicht, dann vermittelst du deiner Seele, dass du dies hier nicht haben kannst, dass du es nicht verdient hast. (S. 85)

Jedes Kind kommt mit seinen eigenen Aufgaben auf die Welt. Wenn man versucht, sie vor den Herausforderungen abzuschirmen, die sie sich ausgesucht haben, macht man es ihnen nur noch schwerer und die Ermahnungen fallen umso drastischer aus. (S. 94)

In diesem Fall erkannte ich, was die Eltern nicht sehen konnten. Stell dir vor,  wie die Situation für ihren Sohn gewesen sein muss: Er hätte alles getan, nur um nicht auf die Universität gehen zu müssen. Denn hätte er studiert, hätte er damit die Verantwortung für die Unzufriedenheit seines Vaters übernommen. Er hätte die Schuld auf sich genommen, dass sein Vater sein Leben gegen Geld eingetauscht hatte – und einen Job machte, der ihm nicht gefiel. Kein Mensch würde gerne die Verantwortung für etwas übernehmen, worum er nie gebeten hatte. (S. 96)

Meine Kinder sollen ihre BFfL verwirklichen, wie auch immer diese aussehen mochten. Dazu musste ich ihnen vorleben, dass ich meine eigenen Big Five erfülle.

In der Einfachheit liegt die Kraft. Doch das glaubt er nicht und versucht alles kompliziert zu machen. (S. 98)

Wie hast du deinen Kindern das Prinzip der Big Five for Life eigentlich vermittelt?

Wir sahen uns gemeinsam den unendlich wirkenden Himmel an und ich zeigte ihnen, wie einzigartig und faszinierend jeder Berg, jeder Baum und jedes Tier ist. Das hier ist unsere Spielstätte. Von ihrer Geburt an sagte ich ihnen, dass die Welt ihnen zur Verfügung stehe und sie tun könnten, was immer sie wollten.

Ich zeigte ihnen, dass die Welt voller Möglichkeiten ist. … Ich brachte ihnen bei, ihre Träume voller Zuversicht zu verfolgen – der Welt mitzuteilen, was sie tun wollten und dass diese Träume ein Teil ihrer BFfL waren.

Und wenn sie es einmal nicht genau wussten sollten sie beginnen, den Dingen nachzugehen, von denen sie glaubten, dass sie ihren Wünschen entsprachen. Und wenn sie das Taten, tauchten überall ihre Wers auf.  (S. 102)

Manchmal kann es genau so wichtig sein zu erkennen, was man nicht will. (S. 103)

Welche fünf Dinge würdest du gerne tun, sehen oder erleben, sodass du bei deinem Tod das Gefühl hättest, dein Leben erfolgreich gelebt zu haben?

Und wenn dir das nicht weiterhilft: Denke an all die Dinge die du im Moment tust die dir keinen Spass machen und frage dich warum? So findest du deine wirklichen Wünsche.

Wenn man alles getan hat, was man tun konnte, dann soll man loslassen und sich keine Gedanken über den Ausgang einer Situation machen. (S. 112)

Was geschehen wird, wird geschehen. Geniesse den Augenblick, solange er währt. (S. 116)

Es ist gut, das Universum um Hilfe zu bitten, während wir unsere BFfL erfüllen, aber wir müssen dem Universum auch zeigen, wie viel sie uns bedeuten. Und das tun wir, indem wir aktiv zu unserem Erfolg beitragen. (S. 120)

Wenn man etwas versucht, gelingt es einem mit jedem Mal besser. Fast jeder gerät von Zeit zu Zeit etwas vom Kurs ab. Man darf nur nicht aufgeben. (S. 123)

Wenn man seine BFfL erkennt, sollte man sich fragen, warum man gerade diese ausgewählt hat. Einen Job als Holzfäller zu haben gehört nicht zu den BFfL von xy. Es war lediglich der Weg, den er sah, um zu erreichen was er wirklich wollte: Seinem Sohn auf irgendweise Weise ermöglichen, zu studieren. (S. 128)

Wenn wir einfach losgehen und einen Schritt nach dem anderen tun, gibt es keinen Ort, den wir nicht erreichen können. (S. 139)

Wenn man weiss, dass etwas existiert, beziehungsweise dass es möglich ist, etwas Bestimmtes zu tun, zu sehen oder zu erleben, dann ist eine Verzögerung tatsächlich nur das und nichts anderes. (Umgang mit Rückschritten, S. 143)

Wenn wir uns selbst nicht vorschreiben lassen wollen, was wir mit unserem Leben anfangen sollen, dann dürfen wir auch anderen keine Vorschriften machen. … Er muss sich selber für seine Möglichkeiten entscheiden. (S.91)

Quelle: Strelecky, John P. (2010): Safari des Lebens. dtv, München
» Textauszug

Quellenhinweis für Bild: Ausschnitt aus Umschlagbild von „Safari des Lebens“ von John Strelecky, © Root Leeb

Herzliche Einladung
Talimpopo: Gespräche, die sonst nicht stattfinden würden…

 

„Heute Abend wirst du an deinem ersten Talimpopo teilnehmen“, antwortete sie.
„Und was ist das?“
„Es ist ein Fest. Man feiert, dass sich jemand gezielt seinen Big Five for Life widmet. Und es ist ein schneller Weg, um seine Wers zu finden. Anstatt zu fragen ‚Wie gelingt es mir, von dort, wo ich im Moment bin, dahin zu gelangen, wo ich hinmöchte?‘, fragt man sich: ‚Wer hat diese Ziele bereits erreicht?‘ Und dann findet man heraus, was diese Wers getan haben, und macht es ihnen nach.“

Statt immer nur darüber zu reden, „darüber sollte man reden„, schaffen wir einen Rahmen.
Statt immer nur zu denken, „man müsste sich austauschen„, laden wir dich dazu ein.

Inspiriert durch John Streleckys Buch „Safari des Lebens“ regen wir an, Talimpopo auch in St.Gallen umzusetzen:
– Stärken und Neigungen von Menschen mit Impulsen unterstützen
– Projekte endlich anpacken, Träume verwirklichen
– Schritte machen, vernetzen, Sparringpartner finden
– Ressourcen teilen…


«Das Talimpopo hat mir in erster Linie weiteres Vertrauen gegeben, um an meinem Projekt dran zu bleiben. Die Rückmeldungen zu meinem Vorhaben waren sehr motivierend. Ausserdem bekam ich einige nützliche Vorschläge betreffend meines Marketings. Bereichernd fand ich auch den kurzweiligen philosophischen Austausch zum Thema Lebensziele. Und es war spannend zu hören, was andere Leute für Vorhaben in ihren Herzen tragen. All dies fand in einer inspirierenden Runde von neuen Bekanntschaften statt – ein echter Gewinn.»

Dr. Nina Schneeberger – www.youngtalentcoaching.com


Teilnahmebedingungen: Buch „Safari des Lebens“ gelesen und Unkostenbeitrag von zwanzig Franken.

Die nächsten Daten finden Sie weiter unten oder durch Klicken auf „TERMINE“ im Menu.

Wir freuen uns! Eine Anmeldung ist nicht notwendig – wer kommt, kommt.

Andreas B. Müller & Urs Eisenbart

» Link zu Andreas B. Müller
» Link zu Urs Eisenbart

(Diese Website und Einladung sind ein nicht-kommerzielles Engagement von Andreas B. Müller und Urs Eisenbart)

Die Termine

Nach 17 Durchführungen machen wir Pause. Wenn Sie interessiert sind, zu erfahren, wann und wie es weitergeht, senden Sie bitte eine kurze Mail an Urs Eisenbart.

Quellenhinweis für Bild: Gennadi Jurastow / 123RF Stock Photo